Am Samstag  trafen sich die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr um 17 Uhr an der Wache und fuhren nach Rosmart. Die Ausbilder hatten sich eine etwas anspruchsvollere Übung für die Jugendlichen überlegt und vorbereitet.

In Rosmart warteten bereits das Deutsche Rote Kreuz und zwei Kameraden der Löschgruppe Rosmart.
Bei dieser Übung stand nicht die Schnelligkeit im Vordergrund sondern eher das richtige Vorgehen bei solchen Einsätzen. Vor Einsatzbeginn wurden die einzelnen Aufgaben der Trupps nochmal besprochen ehe die Jugendlichen auch schon die Fahrzeuge besetzten. Die besetzten Fahrzeuge fuhren wenig später mit Blaulicht zur Einsatzstelle. Mit einer Nebelmaschine wurde eine Halle gegenüber vom Gerätehaus Rosmart verqualmt. Neben dieser Halle hatten die Ausbilder ein kleines Feuer mit Holz und Pappe auf geschichtet, welches die Kinder löschen sollten.

Die Besatzung des Löschgruppenfahrzeugs Freiheit fuhr direkt vor die verqualmte Halle. Nach kurzer Erkundung rüsteten sich Angriffs- und Wassertrupp mit geeigneten Atemschutzgeräten aus und durchsuchten die Halle nach zwei vermissten Personen. Die Opfer wurden erfolgreich geborgen und anschließend dem Rettungsdienst übergeben. Im Inneren der Halle hatten sich weitere Kameraden und Ausbilder positioniert, die den Jugendlichen das Verhalten im Innenangriff zeigte.

Das Tanklöschfahrzeug Drescheid löschte das Feuer, das sich auf einer Wiese neben der Halle befand. Sie nahmen zwei C-Strahlrohre zur Brandbekämpfung vor und bauten zusätzlich mit Hilfe der Kameraden einen Wasserwerfer auf, den jeder mal bedienen durfte.

Das Löschgruppenfahrzeug Rahmedetal stellte die Wasserversorgung sicher und versorgte das TLF Drescheid durchgehend mit Löschwasser. Wasser kam hauptsächlich aus der Zisterne, die sich im Gewerbegebiet befindet.

Im weiteren Verlauf der Übung wurde ein Sonderrohr Schaum aufgebaut und betrieben. Dessen Zweck und Vor-und Nachteile wurden vorgestellt, ehe der Befehl ‚Zum Abmarsch fertig‘ kam. Gemeinsam wurden alle gebrauchten Geräte wieder auf den Fahrzeugen verlastet. Im Anschluss ging es wieder zurück zur Wache, wo die Fahrzeuge zusammen wieder einsatzbereit gemacht wurden.

Im Jugendfeuerwehrraum warteten wenige Minuten später alle mit Pizza und Getränken bewaffnet auf die Ausstrahlung des Kika-Beitrags, der vor einigen Wochen mit der Jugendfeuerwehr gedreht wurde. Um 20 Uhr startete die Sendung, die nun in der Mediathek auf Kika.de nochmal angesehen werden kann.