Am Sonntag, den 08. April 2018, konnte in fast allen Altenaer Löschgruppen der Frühling begrüßt werden: bei strahlendem Sonnenschein wurde der Feuerwehr-Übungsdienst abgehalten.

Im Löschzug 2 stand eine simulierte Personensuche auf dem Übungsplan. Nach einer Feier im Evingser Schützenheim wurde eine Person vermisst. Als diese sich über den Notruf 112 auf der Feuerwehrleitstelle meldete und berichtete auf dem Weg nach Hause in die Straße „Zur Roleye“ gestürzt zu sein, brach der Anruf ab. Die Einheiten aus den Löschgruppen Evingsen und Dahle teilten sich in Fuß- und Fahrzeugtrupps auf und suchten die möglichen Wege ab.

Es folgte eine gut halbstündige Suche, bis die Person (dargestellt durch eine Übungspuppe) unterhalb eines Parkplatzes in einem Hang gefunden werden konnte. Da die Person verletzt und somit nicht gehfähig war, wurden zwei Helfer zu ihr herunter gelassen, die sie auf eine Schleifkorbtrage legten, mit der sie aus dem Hang gerettet wurde.

Die Löschgruppe Mühlendorf aus dem Löschzug 1 prüfte bei ihrem Dienst die Hydranten im Löschgebiet. Dies wird jedes Jahr gemacht um die Einsatzbereitschaft dieser zu garantieren. Leider fiel auch in diesem Jahr wieder auf, dass einige Hydranten von parkenden Autos versperrt werden. Im Brandfall bedeutet dies eine Verzögerung, die im schlimmsten Fall Menschenleben kosten kann.

Auch die Kräfte der Löschgruppe Knerling waren aktiv. Sie übten das Vorgehen nach einem Verkehrsunfall. Dazu konnten sie auf dem Gelände des Bauhofes in der Brachtenbeck ein altes Fahrzeug fachmännisch zerlegen um den eingeschlossenen Fahrer patientenschonend zu retten.

Die Drehleiter war das Übungsobjekt der Löschgruppe Freiheit an diesem Sonntag. An der Sauerlandhalle wurde das Vorgehen mit diesem Fahrzeug geübt. Dabei kam auch der am Korb montierte Wasserwerfer zum Einsatz.

Die Löschgruppe Rahmedetal aus dem Löschzug 3 übte auf dem Gelände der Firma Hesse an der Rahmedestraße. Dort konnten an einem Wasserbecken alle Pumpen, die auf den Fahrzeugen der Einheit verlastet sind, ausgiebig ausprobiert werden. Dies ist nötig, damit diese im Ernstfall auch einsatzbereit sind. Im Anschluss wurden am Gerätehaus die drei Fahrzeuge gereinigt und für den Sommer fit gemacht.