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Verkehrsunfall mit Rettungswagen – Einsatzkräfte beleidigt – Feuerwehr Altena

Verkehrsunfall mit Rettungswagen – Einsatzkräfte beleidigt

Am gestrigen Freitag Nachmittag wurde die Feuerwehr Altena mit dem Einsatzstichwort TH 0 – Verkehrsunfall in dem Hemecker Weg nach Rosmart alarmiert.

Kurz vor der Abbiegung zum Ortsteil Horst kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem auch ein Rettungswagen der Altenaer Feuerwehr beteiligt war. Dieser befand sich auf einer Einsatzfahrt zum Klinikum nach Lüdenscheid.

Während eines Überholvorganges mit Sonder- und Wegerechten kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem PKW. Ein weiterer PKW konnte nicht mehr bremsen, fuhr die Böschung hinauf und kam auf der Seite zum liegen.

Durch den Unfall wurden insgesamt sieben Personen verletzt, sechs davon glücklicherweise nur leicht. Aufgrund dessen wurde das Alarmstichwort auf MANV 5 (Massenanfall von Verletzten) erhöht und weitere Rettungsmittel zur Einsatzstelle alarmiert. Die Besatzung des verunfallten Rettungswagen übernahm trotz des Unfallgeschehens die sofortige Erstversorgung der weiteren Unfallbeteiligten. Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf das Abstreuen der ausgelaufenen Betriebsmittel sowie die Stabilisierung des auf die Seite gestürzten PKWs.

Ferner übernahmen Mitglieder der Löschgruppe Rosmart die Sperrung des Hemecker Weges ab dem Abzweig in das Industriegebiet. Einem Autofahrer passte diese Sperrung nicht, so dass er die Einsatzkräfte aufs Übelste beleidigte. Diese konnten sich jedoch das Kennzeichen des PKW merken, so dass ggfls. weitere Schritte gegen den Fahrer eingeleitet werden können.

An dieser Stelle müssen wir die professionelle und objektive Sicht kurz verlassen. Wir haben natürlich Verständnis dafür, dass eine Straßensperrung immer eine nervige Sache ist. Wofür wir jedoch keinerlei Verständnis haben ist, dass unsere Einsatzkräfte, egal ob von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst oder anderen Hilfsorganisationen aufgrund dessen beleidigt werden. Die Straßen werden nicht zum Spaß gesperrt, sondern dafür dass unsere Einsatzkräfte ohne weitere Gefahr Hilfe leisten können. Dass dies manchen Autofahrern scheinbar schlichtweg egal ist, ist für uns unbegreifbar und unverständlich.

Die Straße konnte nach knapp zweieinhalb Stunden wieder freigegeben werden. Im Einsatz waren neben der hauptamtlichen Feuerwache die SEG, die Löschgruppe Rosmart, die Polizei sowie Rettungsmittel aus Lüdenscheid und Werdohl.

Rückfragen bitte an: Philipp Selle, Pressesprecher Feuerwehr Altena (Westf.) Fotos: P. Wefer

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