Am Wochenende um Fronleichnam (31. Mai bis 03. Juni 2018) war die Feuerwehr Altena häufig gefordert. Wasser- und Sturmschäden, ein Brand in einem Wohngebäude, eine Ölspur und eine Personenrettung aus einem Bach beschäftigten die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte.

Am Nachmittag des Donnerstags, 31. Mai 2018, zog ein Unwetter über den Märkischen Kreis hinweg. Im Rahmen dieses Unwetters drang Wasser in Wohn- und Industriegebäude in der Bachstraße und der Westiger Straße ein. Im Einsatz waren dort Kräfte der Feuerwache und der Löschgruppen Mühlendorf und Freiheit.  Im Kreuzungsbereich Ihmerter Straße/ Löttringser Weg wurde der Fahrbahnbelag durch abfließenden Regen unterspült. Die Löschgruppe Evingsen entfernte den gelösten Fahrbahnbelag und sicherte gemeinsam mit dem Baubetriebshof die Gefahrenstelle ab.

Um 07.48 Uhr am Freitagmorgen, den 01. Juni 2018, wurde die Feuerwehr Altena dann in die Ehrenmalstraße im Ortsteil Dahle gerufen. Dort war es zu einem Brand einer elektronischen Heizungssteuerung gekommen. Das Feuer zog in einen mit einem Kunststoffrohr ausgekleideten Schornstein und sorgte für eine starke Rauchentwicklung. Das Feuer wurde gelöscht und das Gebäude gelüftet. Um eine Brandausbreitung zu verhindern wurde der Schornstein mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. An dieser Einsatzstelle waren Kräfte der Feuerwache, des Löschzuges 2 mit den den Löschgruppen Dahle und Evingsen und der Schnelleinsatzgruppe im Einsatz.

Am Samstag, den 02. Juni 2018, verlor ein Müllfahrzeug gegen elf Uhr in der Graf-Adolf-Straße Öl. Die Kräfte der Feuerwache sicherten die Gefahrenstelle ab. Ein Privatunternehmen reinigte mit einem Spezialfahrzeug die verschmutzte Fahrbahn. Das Müllfahrzeug konnte seine Sammeltour nicht weiter fortsetzen.

In der Nacht zu Sonntag, den 03. Juni 2018, wurde ein Rettungswagen gegen vier Uhr zu einer gestürzten Person in die Rahmedestraße gerufen. Beim Eintreffen stellte die Fahrzeugbesatzung fest, dass sich die Person im unterhalb des Straßenniveaus liegenden Rahmedebach befand und sich aus eigener Kraft auch nicht aus diesem befreien konnte. Deshalb wurde die Feuerwache nachgefordert. Mit der Drehleiter konnte die Person gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Für die Zeit der Personenrettung war die Rahmedestraße voll gesperrt.

Neben dem Einsatzgeschehen stellten am ganzen Wochenende ehrenamtliche Einsatzkräfte im Schichtbetrieb den Brandschutz auf dem Schützenfest der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft auf dem Langen Kamp sicher. Dabei waren mehr als 40 Einsatzkräfte im Dienst.