Am Morgen des Sonntags, 19. Januar 2020, befuhr ein PKW-Fahrer aus Werdohl kommend die Bundesstraße 236. Kurz hinter der Ortsgrenze zu Altena geriet der PKW nach der Kurve im Bereich Stortel nach links von der Fahrbahn ab, rutschte über den Abhang und durch eine Fläche junger Birken und blieb nach über 100 Metern liegen. Der Fahrer des PKW konnte sich nicht aus eigener Kraft aus dem Fahrzeug befreien.

Gegen 08.30 Uhr wurden deshalb die hauptamtliche Feuerwache zusammen mit Rettungsdienst und Notarzt, sowie die ehrenamtlichen Löschgruppen Freiheit und Mühlendorf alarmiert. Das Alarmstichwort, mit dem die Einsatzkräfte zur Bundesstraße 236 gerufen wurden, lautete „Technische Hilfeleistung 1, Verkehrsunfall, eingeklemmte Person“. Meldender war ein freiwilliger Feuerwehrmann. Im Hauptberuf arbeitet er beim Rettungsdienst des Märkischen Kreises und befand sich auf dem Rückweg von seinem Einsatzdienst in der Rettungswache Werdohl. Er hatte den Unfall entdeckt und begann mit der Erstversorgung des PKW-Fahrers.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten nach dem Eintreffen die Unfallstelle ab. Der Brandschutz wurde mit Hilfe eines C-Strahlrohres und eines Feuerlöschers sichergestellt. Die Batterie des Fahrzeuges wurde abgeklemmt und die Befreiung des eingeschlossenen Fahrers wurde vorbereitet.

Zeitgleich untersuchten Rettungsdienst und Notarzt den PKW-Fahrer. Da eine schwere Verletzung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Der ADAC-Hubschrauber Christoph 8 aus Lünen landete bereits kurze Zeit später auf dem Radweg, welcher direkt an der Unfallstelle verläuft.

Um den Patienten möglichst schonend aus dem Fahrzeug zu befreien, wurde die B-Säule des PKW entfernt. Anschließend konnte er aus dem Fahrzeug gehoben und im Rettungswagen weiter versorgt werden. Anschließend wurde er mit dem Rettungshubschrauber in ein geeignetes Krankenhaus gebracht.

Da das Fahrzeug im Bereich der Böschung zur Bundesstraße 236 beim Abrutschen von der Fahrbahn seine Ölwanne verloren hatte, trat Motoröl aus. Um die Kontaminierung der Fläche begutachten zu können, wurde die Untere Wasserbehörde des Märkischen Kreises informiert. Ein Mitarbeiter traf kurz darauf an der Einsatzstelle ein. Der Märkische Kreis wird auf der betroffenen Fläche nun weitere Maßnahmen einleiten.

Der Einsatz dauerte mehr als zwei Stunden. Die Bundesstraße war währenddessen voll gesperrt. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Rückfragen bitte an:

Patrick Slatosch, Pressesprecher Feuerwehr Altena

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