Brandschutzerziehung

Der Entstehung und Ausbreitung von Schadenfeuern vorzubeugen ist eine wesentliche Aufgabe der Feuerwehr. Die Aufgaben Brandschutzerziehung und -aufklärung stehen im Gesetzestext des Feuer- schutz und Hilfeleistungsgesetz (Paragraph 1, Aufgaben der Gemeinde).

In unserem Lande können jährlich rund sechstausend Menschen durch die Feuerwehr aus Notlagen befreit werden, in vielen dieser Fälle aus brennenden Gebäuden, aus denen sie sich selbst nicht mehr retten können. Bedauerlicherweise kommen trotz des hohen Leistungsstandards unserer Feuerwehren Menschen bei Bränden ums Leben. Darunter leider auch eine große Anzahl von Kindern. Eine Verringerung der Zahl der Brandverletzten und Brandtoten zu erreichen, ist das Anliegen aller Feuerwehren, des Landesfeuerwehrverbandes und auch unser Wunsch!

Warum Brandschutzaufklärung?

  1. Damit Kinder und Jugendliche den sicheren Umgang mit Feuer lernen.
  2. Damit Kinder und Jugendliche mehr Kenntnisse über den Brandschutz gewinnen.
    1. Erkennen und Beurteilen von Brandgefahren.
    2. Beurteilen der Wirkung von Feuer und Rauch.
    3. Richtiges Verhalten bei Bränden.
    4. Benutzen von Brandschutzeinrichtungen.
  3. Fahrlässige Brandverursachungen durch Kinder und Jugendliche müssen weniger werden.
  4. Damit es weniger Brandopfer und Sachschäden gibt:
    • jährlich mehr als achtzig tote Kinder!
    • jährlich mehr als einhundertfünfzigtausend Brandverletzungen!
    • jährlich mehr als 2 Milliarden Euro Brandschäden!

Deshalb: Brandschutzerziehung für Kinder und Jugendliche! Denn wer bescheid weiß spielt nicht mit dem Feuer!

Brandschutzerziehung kann nicht nur von der Feuerwehr geleistet werden.
Es ist äußerst wichtig, dass die Brandschutzerziehung auch Gehör bei den Eltern sowie in der Schule und in Kindergärten findet. Die Brandschutzerziehung /-aufklärung muss integraler Bestandteil der Erziehung von Januar bis Dezember sein.

Wir als Feuerwehr können:

  • Motivieren/ Anstoß geben
  • Beraten
  • Material zur Verfügung stellen
  • Besuch auf der Feuerwehr vorbereiten
  • Die Brandschutzerziehung mit den Eltern der Kinder nacharbeiten.

Die Brandschutzerziehung im Kindergarten setzt sich aus jeweils 2 Terminen zusammen. Zum einen der Besuch von uns im Kindergarten, zum anderen der Besuch des Kindergartens auf der Feuer- und Rettungswache. Da wir momentan vierzehn Kindergärten in Altena haben sind jährlich insgesamt achtundzwanzig Gruppen abzuarbeiten.

Der Besuch im Kindergarten:

Nachdem wir uns den Kindern vorgestellt haben, bringen wir ihnen anhand einer Hörspielkassette die Aufgaben der Feuerwehr näher. Wir reden über das gute warme Feuer und über das heiße, verletzende und gefährliche Feuer. Wir zeigen den Kindern den Umgang mit Zündhölzern.

Und:

  • das Erkennen eines funktionstüchtigen Zündholzes
  • das richtige Anzünden eines Zündholzes
  • das richtige Anzünden einer Kerze
  • die richtige Benutzung eines Feuerzeugs

Wir üben das Absetzen des Notrufes 112:

  • Wer spricht:
  • Wo wohnst du:
  • Was ist passiert:
  • Wo ist es passiert:

Besuch auf der Feuer- und Rettungswache

Wir zeigen ihnen anhand von Folien wie man sich beim Brand richtig verhält:

  1. Sofortiges rauskrabbeln aus dem Brandraum
  2. Schließen der Tür des Brandraumes
  3. Benachrichtigen von Familienangehörigen in der Wohnung
  4. Alarmierung der Feuerwehr über Telefon (112)
  5. Falls man die Wohnung nicht verlassen kann, sich ans Fenster stellen und sich bemerkbar machen.

Anschließend zeigen wir den Kindern unsere Feuer- und Rettungsfahrzeuge.
Wir rüsten einen Kollegen komplett aus, um den Kindern zu zeigen wie die Feuerwehrmänner aussehen wenn sie ein Feuer löschen müssen. Wir üben das Verhalten der Kinder wenn sie die Wohnung nicht verlassen können. Das Bemerkbarmachen am Fenster, wo wir sie mit unserem Hubrettungsfahrzeug (Drehleiter) aus dem Fenster holen.

Zum Abschluss dürfen die Kinder selber“ löschen“ , in dem sie Holzflammen an einer Hausfassade aus Holz umspritzen. Diese vielen Eindrücke nehmen die Kinder dann mit nach Hause und erzählen was sie erlebt haben. Jetzt muss es weiter gehen vor allen bei den Eltern, die diese elementaren Dinge mit ihren Kindern ständig durcharbeiten sollten, denn wir als Feuerwehr können nur unterstützen, verantwortlich für die Kinder sind Sie! Wir würden uns freuen wenn wir im Rahmen einer Elternversammlung im Kindergarten mal beratend, oder aufklärend anwesend sein dürfen.

OBM Thomas Stuwe

Adressen der Brandschutzerziehung-/aufklärung

  • Brandschutzerziehung Kitas/Brandschutzaufklärung Firmen
    Brandschutzunterweisungen

Thomas Stuwe
Tel.: 0 23 52/54 95 90
Fax.: 0 23 52/54 95 90
E-mail: t.stuwe@altena.de

  • Brandschutzaufklärung Schulen & Öffentlichkeitsarbeit

Rene Bröcker, Patrick Slatosch
E-mail: brandschutzaufklaerung-altena@t-online.de

  • Brandschutunterweisungen & Schulungen Feuerlöscher

Lothar Didschuneit
Tel.: 0 23 52/54 95 90
Fax.: 0 23 52/54 95 90
E-mail: l.didschuneit@altena.de